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Kontakt

Mosede Fort
Tlf.43 40 40 36
mosedefort@greve.dk

Der Bau von Mosede Fort begann 1913, und die Anlage wurde 1916 fertiggestellt.

Küstenbefestigung

Das Fort ist Teil des Verteidigungsplans 1909 (Forsvarsordningen af 1909) und war zur Verstärkung der Küstenbefestigung Kopenhagens vorgesehen. Die Befestigungsanlage sollte eine feindliche Landung in der Køge Bugt verhindern.

Sicherung Kopenhagens

Vom 22. Juli 1916 an war das Fort mit Küstenartilleristen bemannt und diente in der Zeit von 1916-1918 einerseits als Küstenbatterie, war andererseits aber auch Teil der Tune-Stellung – einer vorgeschobenen Schützengrabenlinie zur Sicherung Kopenhagens. Das Fort war bis 1922 voll bemannt.

Dänemark 1940-45

Ab 1923 fand es nur noch für Manöver und Schießübungen Anwendung, wurde jedoch mit dem Ausbruch des 2. Weltkriegs abermals mit dänischen Soldaten besetzt. Während der Besetzung Dänemarks von 1940-1945 nutzten die deutschen Besetzer das Fort als Beobachtungsposten und Gefangenenlager. Ab Kriegsende und bis 1947 diente es dem dänischen Staat vorübergehend als Internierungslager.

Das Fort bis heute

Von 1947 bis 1970 wurde das Fort vorwiegend von der dänischen Heimwehr (Hjemmeværnet) sowie für Manöver und Schießübungen verwendet. Seit 1970 ist es Teil eines öffentlichen Strandparks.

Die Kommune Greve übernahm Mosede Fort 2007 vom Kreis Roskilde. Ab 2010 arbeiteten die Kommune Greve und das Greve Museum zusammen an der Renovierung des denkmalgeschützten Forts, so dass die Kasematte heute unter anderem den Anforderungen an das Innenklima von Museumsräumen gerecht wird.